Flyer zu "Paradise now"

Selbstmordattentäter sind keine Opfer, sondern Verbrecher

Der Film „Paradise Now“, der künstlerisch verbrämt für Mord an Juden durch suicide bombing Verständnis wecken will, erhielt auf der Berlinale im Februar 2005 mehrere Preise.

  • „Paradise Now“ von Regisseur Hany Abu-Assad entpolitisiert die islamistisch und antizionistisch motivierten suicide attacks gegen Israel. Seit den 1930er Jahren ist jedoch der mörderische Judenhass zu einem zentralen Punkt der islamistischen Ideologie geworden. Selbstmordattentate sind keine spontanen Verzweiflungstaten, sondern von religiösen Fanatikern geplante und motivierte Morde.
  • Konsequent werden Juden in dem Film nicht als Menschen, sondern nur als Objekte- als zu Tötende dargestellt.
  • Vielmehr wird durch den Plot des Films der Attentäter Said letztlich als Held dargestellt, in den sich die Zuschauer einfühlen können und sollen- der Massenmörder mit menschlichem Gesicht- ähnlich wie in „Der Untergang“, wo Hitler auch „als Mensch“ dargestellt wurde.
  • Die heiligen Krieger, die „Shahids“, sind im palästinensischen Fernsehen omnipräsent und rekrutieren schon Kinder mit Filmen wie „Wie süß ist Shahada“ oder „Folge mir“ (Mohammad-al Dura).Dieses soll die höchste Ehre eines Arabers sein.
  • Die scheinbare divergierenden Standpunkte basieren auf einem grundlegenden Einverständnis: der Krieg gegen Israel ist legitim, schuld an allen Übeln in den palästinensischen Gebieten ist Israel, die Israelis sind ausschließlich militärische Unterdrücker und die Attentäter verzweifelte palästinensische Jungen.
  • Abu-Assad weiter in der ZEIT: „Keinesfalls wird es ausreichen, der Besatzung einfach nur einen anderen Namen zu geben. Man kann sie natürlich `Staat` nennen. Aber dann werden viele weiterkämpfen. Wohl auch die Figuren in meinem Film.“ Damit kämpft der Regisseur gegen Israel als jüdischen Staat. Er möchte das ganze Territorium für die Palästinenser- das ist die Ideologie von Hamas, Hizbollah und vielen anderen. Die Juden hätten dann keinen staatlichen Schutzraum vor dem weltweiten Judenhass.
  • Abu-Assad im Fernsehsender 3sat: „Ich möchte das Töten nicht in eine so böse Ecke stellen.“
  • „Kunst muss das dürfen“ heißt es unisono. Abu-Assad stilisiert sich zum Künstler, der einen Mythos neu schreiben will: Den Mythos vom Kämpfer der in den eigenen Tod geht, um die Feinde zu töten. Dadurch adelt er die mörderische Realität dieses „Mythos“ und erhebt ihn vom schäbigen Abschiedsvideo und billigem Märtyrerclip zur europäischen Filmkunst.
  • Der Skandal liegt bereits in der Filmförderung, die diesen Film von Anfang an massiv unterstützt hat und dem europäischen Antisemitismus nach vier Jahren „Intifada“ einen neuen Kulminationspunkt bietet.

  • Wir protestieren gegen die Aufführung von „Paradise Now“ in Tübingen !

    Keine Preise das Verständnis für den Judenmord !

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